Jetzt auch für NVH-Tests: mit neuer Datenanalyse-Software jBEAM Lab Messdaten effizient auswerten


Winterthur, April 2025 – Die neue Version der Datenanalyse-Software jBEAM Lab von Kistler bietet Funktionen, die noch effizientere Analysen ohne Programmieraufwand ermöglichen: So können aus Rohdaten hardwareunabhängig Diagramme und Spektrogramme erstellt sowie mit Filtern und Visualisierungsfunktionen sehr flexibel modifiziert werden – für ein Maximum an Analysefähigkeit, Interaktivität und Ergebnisorientierung. Außerdem neu: spezielle Funktionen zur Unterstützung von NVH-Tests (Noise, Vibration and Harshness).

Entwicklungsprozesse in Luft- und Raumfahrtindustrie, Automobilindustrie und weiteren Branchen werden nicht nur immer komplexer, sondern beschleunigen sich auch: Time-to-market – die Zeit bis zur Marktreife beziehungsweise Markteinführung eines Produkts – ist für Hersteller entscheidend, um mit neuen Modellen und Innovationen erfolgreich zu sein und die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Gerade in anspruchsvollen Entwicklungsumgebungen wird Datenanalyse-Software zum entscheidenden Faktor, um Herausforderungen während der Entwicklung schnell zu analysieren und zu bewältigen.

Die universale Datenanalyse-Software jBEAM Lab unterstützt die schnelle und flexible Auswertung von Testdaten aller Art.
Die universale Datenanalyse-Software jBEAM Lab von Kistler unterstützt die schnelle und flexible Auswertung von Testdaten aller Art und spart dabei Programmieraufwand und Entwicklungskosten ein.

Messdaten hardwareunabhängig mit wenigen Klicks analysieren

Die neue Version der universalen Messdatenanalyse-Software jBEAM Lab von Kistler vereint Schnelligkeit mit erhöhter Nutzerfreundlichkeit und Interaktivität. Diagramme, Filter, Berechnungen und vieles mehr lassen sich mittels Drag-and-drop oder wenigen Klicks konfigurieren und zu mächtigen Analysen zusammenfügen, ohne dass eine Zeile Code geschrieben werden muss. Jan Schnabel, Produktmanager jBEAM bei Kistler, sagt: „Wo Entwickler früher aufwendig Skripte erstellen oder programmieren mussten, z.B. in Python, können sie jetzt dank jBEAM Prozessschritte mit wenigen Klicks durchführen und abschließen – auch bei NVH-Tests.“

jBEAM Lab kann Rohdaten aus über 100 verschiedenen Dateiformaten einlesen, mit Audio- und Videodaten korrelieren und umfassend visualisieren. Die grafische Aufbereitung bietet ein hohes Maß an Flexibilität und Interaktivität: Daten können gefiltert und flexibel zu Grafiken zusammengestellt, Workflows dynamisch geändert sowie Filter direkt in der Datenanalyse-Software simuliert werden. Mit Abschluss der Analyse haben Nutzer die Möglichkeit, Testberichte automatisch und passgenau erstellen lassen.

Neue Funktionen speziell für NVH-Tests

Das neue jBEAM von Kistler bietet erweiterte NVH-Funktionen speziell für Luft- und Raumfahrtanwendungen. So müssen beispielsweise Hersteller von Reaktionsrädern für ADCS (Attitude Determination and Control Systems) von Satelliten strenge Qualitätskontrollen durchführen. Dabei analysieren sie unter anderem Mikrovibrationen im Rahmen ihrer End-of-Line-Tests. Der Vergleich von Schlüsselindikatoren wie harmonische Ordnungen, harmonische Amplituden, Erkennung von Unwuchten und Verschiebungen der strukturellen Resonanz zwischen verschiedenen Tests und Rädern ist dabei entscheidend.

Ein führender Anbieter in diesem Bereich nutzt deshalb nicht nur Hardware von Kistler, sondern auch die Datenanalyse-Software jBEAM für die Analyse von Mikrovibrationen. Dabei verkürzt die automatische Berichterstellung in jBEAM das gesamte Post-Processing von etwa einer Stunde pro Bericht auf wenige Sekunden. Die neuen Funktionen für NVH-Tests wurden speziell für die Luft- und Raumfahrtindustrie entwickelt, sind jedoch auch in anderen Bereichen anwendbar. Dazu gehören:

  • Spektrogramm- und Ordnungsanalyse
  • Oktavanalyse
  • Simulation analoger Filter wie Bessel-, Butterworth- oder Tschebyscheff-Filter

Schnabel resümiert: „Die Messdatenanalyse-Software jBEAM kann als flexible Plattform eingesetzt werden, um den gesamten Analyse-Workflow zu automatisieren. Insbesondere die Erstellung von Spektrogrammen und Ordnungsanalysen, die bisher relativ umfangreich aus vielen Einzelschritten bestand, kann nun per Drag-and-drop und mit wenigen Mausklicks durchgeführt werden.“

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